2013

  • Preis

    <p>Trophäe 2013, Quirin Bäumler</p>

    Trophäe 2013, Quirin Bäumler

    Am Abend des 22. Juni 2013 wurde der erste Berlin Art Prize feierlich verliehen. Der Bildhauer Quirin Bäumler gestaltete die farbigen, pokalartigen Trophäen für diese erste Ausgabe des unabhängigen Kunstpreises. Am gleichen Abend wurde eine Ausstellung mit den Arbeiten aller 31 Nominierten eröffnet. Die drei GewinnerInnen des Berlin Art Prize 2013 erhielten nebst Trophäe ein Preisgeld sowie die Einladung zu einer zweiwöchigen Residency in einer Landvilla in Umbrien, Italien.

  • Jury

    Katharina Fichtner
    (Kuratorin, Kulturattaché)
    Klara Hobza
    (Künstlerin)
    Antje Majewski
    (Künstlerin)
    Attila Saygel
    (Ausstellungsarchitekt)
    Eva Wilson
    (Kuratorin, Autorin)

  • Gewinner

    choose, look, obey
    Cem Kozcuer

    „Über 53 Minuten erstreckt sich eine Meditation, die der Frage nachgeht, an welchem Punkt man es schafft, dass etwas wert ist, angeschaut zu werden? Der/die BetrachterIn trainiert das eigene Auge wie einen Muskel an den makellosen Bildern, die Kozcuer präzise arrangiert. Die Faszination mit den Objekten in ihrer beinahe Heideggerianischen Dinglichkeit, mit Struktur, Haptik, Klang, Raster, Tempo, Fokus etc. wird bis ins Hypnotisch-Obsessive strapaziert, dann aber slapstickhaft gebrochen” — aus dem Statement der Jury

     

     

    The Royal Lion Hunt (Iraqi Embassy Berlin-Pankow)
    Sophie-Therese Trenka-Dalton

    „In der ehemaligen Botschaft des Irak in Ostberlin liegt heute Müll auf dem Boden und Graffiti bedeckt die Wände, aber die Reproduktion der königlichen Löwenjagd aus Assyrien gehört dort eigentlich nicht hin. Dieses Relief ist eines der großen Werke der Menschheit, das als Folge des Kolonialismus nicht mehr an seinem ursprünglichen Ort zu sehen ist. Auf Trenka-Daltons Foto ist die Löwenjagd als Intervention im Raum zu sehen. Dass die resultierende Abbildung schwarz-weiß ist, ebnet das Gefälle der verschiedenen Realitäten ein. Trenka-Daltons Arbeit überzeugt, da sie auf einfachem Wege komplexe historische Fragen aufwirft. Der Betrachter wird Teil eines historisch illusionistischen Raums, an dem er zugleich auch als politisches Subjekt teilhat.” — aus dem Statement der Jury

     

     

    Hand-Faust-Grenze
    Jens Nippert

    „Tatsächlich berührt die abstrakte Form der Skulptur mehr, als dass man sie versteht. Durch die Wahl der Materialen können Bezüge zu traditionellen Bauweisen wie Lehm- oder Fachwerkbau hergestellt werden – die Form selbst bleibt aber rätselhaft. Die im Titel zitierten menschlichen Gliedmaßen werden anatomisch aufgelöst und stattdessen als skulpturale Funktion gedacht. Ohne formal anthropomorphe Züge zu haben, erinnert die Arbeit unterschwellig an eine menschliche Gestalt. Durch ihre außergewöhnliche Präsenz kommt sie dem/der BetrachterIn seltsam vertraut, fast verwandt vor.” — aus dem Statement der Jury

    Fotos: die KünstlerInnen, Phillip Külker

     

     

  • Nominierte

  • Ausstellung

    • <p>Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Christopher Kline, Kirsten Blümke, Friedemann Heckel</p> 01 of 24

      Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Christopher Kline, Kirsten Blümke, Friedemann Heckel

    • <p>Santiago Taccetti</p> 02 of 24

      Santiago Taccetti

    • <p>Michael Pohl</p> 03 of 24

      Michael Pohl

    • <p>Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Santiago Taccetti, Michael Müller, Laurence Grave</p> 04 of 24

      Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Santiago Taccetti, Michael Müller, Laurence Grave

    • <p>Daiva Tubutyte</p> 05 of 24

      Daiva Tubutyte

    • <p>Dagmar Schürrer</p> 06 of 24

      Dagmar Schürrer

    • <p>Hanne Lippard</p> 07 of 24

      Hanne Lippard

    • <p>Marlene Stark</p> 08 of 24

      Marlene Stark

    • <p>Marco Pezzotta</p> 09 of 24

      Marco Pezzotta

    • <p>Tim Wandelt</p> 10 of 24

      Tim Wandelt

    • <p>Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Katharina Pabst, Max Stocklosa, Sophie-Therese Trenka-Dalton</p> 11 of 24

      Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Katharina Pabst, Max Stocklosa, Sophie-Therese Trenka-Dalton

    • <p>Sophie-Therese Trenka-Dalton</p> 12 of 24

      Sophie-Therese Trenka-Dalton

    • <p>Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Carina Brandes, Florian Japp, Sarra Turan</p> 13 of 24

      Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Carina Brandes, Florian Japp, Sarra Turan

    • <p>Franziska Goes</p> 14 of 24

      Franziska Goes

    • <p>Cem Kozcuer</p> 15 of 24

      Cem Kozcuer

    • <p>Valerie Otte</p> 16 of 24

      Valerie Otte

    • <p>Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Diana Artus, Hella Gerlach, Jens Nippert</p> 17 of 24

      Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Diana Artus, Hella Gerlach, Jens Nippert

    • <p>Claudio Gobbi</p> 18 of 24

      Claudio Gobbi

    • <p>Neozoon</p> 19 of 24

      Neozoon

    • <p>Kate Sansom</p> 20 of 24

      Kate Sansom

    • <p>Laura McLardy </p> 21 of 24

      Laura McLardy

    • <p>Jonas Paul Wilisch</p> 22 of 24

      Jonas Paul Wilisch

    • <p>Heavylistening / Carl Schilde</p> 23 of 24

      Heavylistening / Carl Schilde

    • <p>Christopher Kline</p> 24 of 24

      Christopher Kline

    Die erste Ausstellung des Berlin Art Prize fand vom 22. Juni bis zum 29. Juni 2013 im Aqua Carré in Kreuzberg statt. Fotos: Phillip Külker

     

     

  • Katalog

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    • 02 of 18
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    • 04 of 18
    • 05 of 18
    • 06 of 18
    • 07 of 18
    • 08 of 18
    • 09 of 18
    • 10 of 18
    • 11 of 18
    • 12 of 18
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    • 14 of 18
    • 15 of 18
    • 16 of 18
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    Titel:

    Berlin Art Prize 2013 – Ausstellungskatalog

    Seiten:

    160 mit 76 Farbabbildungen

    Design:

    HelloMe

    ISBN:

    978-3-00-042453-3

    Sprache:

    Deutsch/Englisch

    Preis:

    10,00 € (zzgl. Versand)

    Mit einem Essay von Imke Kannegießer (Kuratorin und Kulturwissenschaftlerin aus Berlin). Herausgegeben vom Berlin Art Prize e.V.

    Erhältlich unter: contact(at)berlinartprize.com