2014

  • Preis

    <p>Die Trophäen 2014, Markus Selg, Foto: Roman März</p>

    Die Trophäen 2014, Markus Selg, Foto: Roman März

    Am Abend des 14. Juni 2014 eröffnete die zweite Ausstellung des Berlin Art Prize, in der die Positionen aller 29 Nominierten präsentiert wurden. Markus Selg überreichte den Gewinnern in Anwesenheit der Jury seine Trophäen, die er nach dem Vorbild einer Holzfigur aus Benin gestaltete. Die drei GewinnerInnen erhielten eine Einladung des Goethe Instituts zu einer einmonatigen Residency in Tbilissi, Georgien.

  • Jury

    Cosima von Bonin
    (Künstlerin)
    Kimberly Bradley
    (Kunstkritikerin)
    Judith Hopf
    (Künstlerin)
    Egill Saebjörnsson
    (Künstler)
    Nicolaus Schafhausen
    (Kurator)

  • Gewinner

    Roche I-V
    Des Ptohograhpies

    „Das offenkundig humorvolle, scheinbar inhaltsleere Sujet von Des Ptohograhpies und ihre kollektive, anonyme Autorenschaft sind eine Art Dada, sehen aber aus wie Pop, Psychedelia, selbst wie Hochglanz-Werbung. Wo scheidet sich eine Idee vom Material, wo Gedanke von physischer Realität? Warum nicht Käse abbilden als Idee für ein Objekt, als simpelste Form etwas in einem Bild in Szene zu setzen? Schauen wir da gerade auf ein Portraitfoto, auf ein Stillleben oder auf ein Anti-Konzept als Konzept? Ist das wichtig?”  — aus dem Statement der Jury

     

     

    FORST
    Ulu Braun

    „Man sagt, es ist gut, wenn die Reise ein Ende hat, aber in Ulu Brauns Film FORST ist es die Reise, die zählt – Ulu hat eine Videoarbeit entwickelt, die in mancher Hinsicht, die Geschichten und die Ästhetik von inneren und anderen Planeten einfangen kann; eine Arbeit, die in ihrer mit Pathos aufgeladenen, aber dennoch humorvollen Verwendung von Computeranimation den Betrachtern zuflüstert: Misstraue allem, was ich sage. Ich erzähle die Wahrheit.” — aus dem Statement der Jury

     

     

    Blume
    Okka-Esther Hungerbühler

    „Der US-amerikanische  Filmregisseur Jack Smith wäre beim Anblick der Blume sehr stolz auf seine Tochter Okka-Esther Hungerbühler gewesen. Smith gilt als einer der ersten Vertreter jener Ästhetik, die gezielt einfachste Produktionsmittel zum Einsatz brachte. Ein ähnlich überschwängliches Zitieren von Versatzstücken der Trash- und Eventkultur kann man auch Hungerbühler nicht absprechen. Muss Kunst unterhaltsam sein? Das Wiener Künstlerkollektiv Gelitin fordert von Kunst, dass sie “überraschend, sexy, neu, unerwartet, plötzlich, beeindruckend, schön, freundlich, liebevoll, detailreich, komplex und vor allem etwas sein soll, das man nicht in Worten ausdrücken kann sein”. Nun ist gute Kunst zum Glück nicht an rationale und effizienzorientierte Ziele gebunden. Und in all dem bestätigt uns die voyeuristische, tief durchatmende Blume.”  — aus dem Statement der Jury

     

     

    HONORABLE MENTIONS

    Retrofrost
    Sophia Domagala

    St. Sebastian
    Daniel Hoflund

    <p>Fotos: Joseph Kadow & Timothy Schaumburg</p>

    Fotos: Joseph Kadow & Timothy Schaumburg

    Vase I-IV
    Nico Ihlein

  • Nominierte

  • Ausstellung

    • <p>Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Jean-Baptiste Bouvet, Nico Ihlein, Sophia Domagala</p> 01 of 14

      Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Jean-Baptiste Bouvet, Nico Ihlein, Sophia Domagala

    • <p>Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Ulu Braun, Louise Gibson, Jenny Brosinski</p> 02 of 14

      Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Ulu Braun, Louise Gibson, Jenny Brosinski

    • <p>Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Dafna Maimon, Ethan Hayes-Chute, Jonathan Rescigno, Okka-Esther Hungerbühler, Kai Zimmer</p> 03 of 14

      Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Dafna Maimon, Ethan Hayes-Chute, Jonathan Rescigno, Okka-Esther Hungerbühler, Kai Zimmer

    • <p>Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Kai Zimmer, Anne Lass, Dennis Buck</p> 04 of 14

      Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Kai Zimmer, Anne Lass, Dennis Buck

    • <p>Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Daniel Grüttner, Louise Gibson, Ulu Braun</p> 05 of 14

      Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Daniel Grüttner, Louise Gibson, Ulu Braun

    • <p>Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Kata Unger, Ethna O’Regan</p> 06 of 14

      Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Kata Unger, Ethna O’Regan

    • <p>Hoji Tsuchiya</p> 07 of 14

      Hoji Tsuchiya

    • <p>Des Ptohograhpies</p> 08 of 14

      Des Ptohograhpies

    • <p>Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Bernd Imminger, Benjamin de Búrca & Bárbara Wagner</p> 09 of 14

      Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Bernd Imminger, Benjamin de Búrca & Bárbara Wagner

    • <p>Kaoru Hirano</p> 10 of 14

      Kaoru Hirano

    • <p>Daniel Hoflund</p> 11 of 14

      Daniel Hoflund

    • <p>Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Paolo Chiasera, Elmar Vestner</p> 12 of 14

      Ausstellungsansicht (v.l.n.r.): Paolo Chiasera, Elmar Vestner

    • <p>Oliver Pietsch</p> 13 of 14

      Oliver Pietsch

    • <p>Oliver Walker</p> 14 of 14

      Oliver Walker

    Die zweite Ausstellung des Berlin Art Prize fand vom 14. Juni bis zum 28. Juni 2014 im Kühlhaus am Berliner Gleisdreieck statt. Fotos: Phillip Külker, Joseph Kadow

     

     

  • Katalog

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    • 10 of 22
    • 11 of 22
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    Titel:

    Berlin Art Prize 2014 – Ausstellungskatalog

    Seiten:

    184 Seiten, 18 S/W- und 55 Farbabbildungen

    Design:

    HelloMe

    ISBN:

    978-3-95763-105-3

    Sprache:

    Deutsch/Englisch

    Preis:

    17,00 € (zzgl. Versand)

    Mit Essays von René Pollesch, Felicia Zeller, Kimberly Bradley und Eva Wilson im Dialog mit Sophie Jung. Herausgegeben vom Berlin Art Prize e.V.

    Erschienen im Revolver Verlag

    Distribution: Vice-Versa distribution

    Auch erhältlich unter: contact(at)berlinartprize.com