HELLOOOO

( Gewinner )

Stine Marie Jacobsen

“Stine Marie Jacobsens Arbeit stellt für die Jury die Spitze einer sozial engagierten Kunst dar. Mit entwaffnender Offenheit und positiver Einstellung motiviert Jacobsen in ihrer Workshop-Reihe “Law Shifters” Kinder und Mitglieder verschiedener gesellschaftlicher Gruppierungen, das zeitgenössische Leben, seine Gesetze und seine moralischen Fragestellungen eigenständig zu überdenken. Dabei öffnet Jacobsen unsere Gedanken und Herzen für sozialen Fortschritt und kulturübergreifende Verständigung. Die Komik transkultureller Missverständnisse und sprachlicher Schwierigkeiten fassen ihre Künstlerbücher “German for Artists” und “German for Newcomers” aus einer ganz eigenen und frischen Perspektive zusammen.” – aus dem Statement der Jury

 

 

Benedikt Partenheimer

“Benedikt Partenheimer bewarb sich für den Berlin Art Prize mit dem Vorschlag, mehrere tausend Ausdrucke des IPCC-Klimaberichts (Intergouvernmental Panel on Climate Change) auf dem Boden des Ausstellungsraums zu verlegen, so dass wir – Zitat – “vor der Wahl stehen, sie zu ignorieren während wir auf Kunst schauen”.  Diese Installation mit dem Titel “Busines As Usual” kombinierte Partenheimer schließlich mit dramatischen Fotografien von versmogten Stadtlandschaften und überzeugte die Jury sofort von seiner humorvollen, nachdenklichen und ehrlichen Herangehensweise, den Klimawandel zu visualisieren.” – aus dem Statement der Jury

 

 

Lauryn Youden

“Lauryn Youden nähert sich mutig einem einschüchternd persönlichen Thema, das in zunehmend schwierigen Zeiten von Bedeutung ist: das seelische Wohlbefinden. Mit Hingabe für die Arbeit am empfindlichen Material hat Youden in den Ausstellungsräumlichkeiten ein Refugium geschaffen, das uns mit seinem partizipativen Konzept vor die Herausforderung stellt, unsere Beziehung zu Arbeit, Ehrgeiz und Gesundheit zu überdenken. Ihre Installation beweist die lange Geschichte von längst verdrängten Alternativen zur westlichen Schulmedizin.” – aus dem Statement der Jury

 

 

HONORABLE MENTION

Raul Walch

“Raul Walchs Einsatz für das Thema Kommunikation in einer Notsituation inmitten der europäischen Flüchtlingskrise hat die Jury sehr beeindruckt. Seine farbenfrohen Flugdrachen aus der Serie “Azimut” – ihre Muster sind der visuellen Sprache von Flaggensignalen entnommen und die Drachen selbst sind aus Fundstücken angefertigt – zeigen eine originelle und empathische Antwort auf arge soziale Not.” – aus dem Statement der Jury