HELLOOOO

( Programm )

  • <p><b>How Do We Survive Spaces We Were Never Meant To Enter?<br /></b><b>Diskussion </b>mit Isaiah Lopaz (Künstler/Autor) und Rachael Moore (Aktivistin/Performerin)</p><p>Aus dem Gefühl aktueller Dringlichkeit heraus diskutierten Rachael Moore und Isaiah Lopaz über die Herausforderungen und Erfahrungen, denen People of Color (POC) bei der Arbeit für Kunst- und Kulturinstitutionen gegenüberstehen: unethische Arbeitsbedingungen, Tokenismus, rassistische Vorurteile und die signifikante Abwesenheit von POC im Publikum und in der Verwaltung von öffentlichen und privaten Institutionen.</p> 01 of 11

    How Do We Survive Spaces We Were Never Meant To Enter?
    Diskussion mit Isaiah Lopaz (Künstler/Autor) und Rachael Moore (Aktivistin/Performerin)

    Aus dem Gefühl aktueller Dringlichkeit heraus diskutierten Rachael Moore und Isaiah Lopaz über die Herausforderungen und Erfahrungen, denen People of Color (POC) bei der Arbeit für Kunst- und Kulturinstitutionen gegenüberstehen: unethische Arbeitsbedingungen, Tokenismus, rassistische Vorurteile und die signifikante Abwesenheit von POC im Publikum und in der Verwaltung von öffentlichen und privaten Institutionen.

  • <p><b>Das gesamte Buch </b><b><i>so schön</i></b><b> von Ronald Schernikau<br /></b><b>Lesung </b>mit Tucké Royale (Performer, Autor) und Jörg Sundermeier vom Verbrecher Verlag</p><p>In der Ausstellung des Berlin Art Prize zeigte Markues einen Fallschirm, in den ein Zitat aus <i>und als der prinz mit dem kutscher tanzte waren sie so schön, daß der ganze hof in ohnmacht viel. ein utopischer film</i> von Ronald M. Schernikau eingearbeitet ist. Im Buch heisst es: “dieser film erzählt von vier jungen menschen, die versuchen, ihre liebe zu organisieren. ihr problem ist, daß ihre liebe längst organisiert ist. ihre liebe ist organisiert in ausschließlichkeit, in notwehr und zweisamkeit.” Tucké Royale las den ganzen, im Verbrecher Verlag erschienenen Text. Drei Stunden Schernikau unter Fallschirmen.</p> 02 of 11

    Das gesamte Buch so schön von Ronald Schernikau
    Lesung mit Tucké Royale (Performer, Autor) und Jörg Sundermeier vom Verbrecher Verlag

    In der Ausstellung des Berlin Art Prize zeigte Markues einen Fallschirm, in den ein Zitat aus und als der prinz mit dem kutscher tanzte waren sie so schön, daß der ganze hof in ohnmacht viel. ein utopischer film von Ronald M. Schernikau eingearbeitet ist. Im Buch heisst es: “dieser film erzählt von vier jungen menschen, die versuchen, ihre liebe zu organisieren. ihr problem ist, daß ihre liebe längst organisiert ist. ihre liebe ist organisiert in ausschließlichkeit, in notwehr und zweisamkeit.” Tucké Royale las den ganzen, im Verbrecher Verlag erschienenen Text. Drei Stunden Schernikau unter Fallschirmen.

  • <p><b>/Common Wages/Common People/<br /></b><b>Lesung </b>mit den Autorinnen Aurelia Guo, Rin Johnson, Alice Miller, Darling Fitch, Hannah Gregory, Susan Finlay, Sarah Harrison und Bianca Heuser in Zusammenarbeit mit Arcadia Missa Publishing,<strong> Musik</strong> von Paul Arambula</p><p>/Common Wages/Common People/ brachte eine Gruppe von AutorInnen zusammen, die alle über verschiedene Textformen und Genres hinweg die Frage eröffneten, welche Bedeutung Gemeinschaft und Gemeingut (Englisch zusammenfassend „Commons”) in einem zeitgenössischen Kontext besitzen. Anstatt die Antwort in einem einfachen „Common Ground” zu suchen, näherten sich die AutorInnen der Frage nach den „Commons” von unterschiedlichen Perspektiven aus und dachten dabei über individuelle Erfahrungen oder kulturelle Zusammenhänge nach.</p> 03 of 11

    /Common Wages/Common People/
    Lesung mit den Autorinnen Aurelia Guo, Rin Johnson, Alice Miller, Darling Fitch, Hannah Gregory, Susan Finlay, Sarah Harrison und Bianca Heuser in Zusammenarbeit mit Arcadia Missa Publishing, Musik von Paul Arambula

    /Common Wages/Common People/ brachte eine Gruppe von AutorInnen zusammen, die alle über verschiedene Textformen und Genres hinweg die Frage eröffneten, welche Bedeutung Gemeinschaft und Gemeingut (Englisch zusammenfassend „Commons”) in einem zeitgenössischen Kontext besitzen. Anstatt die Antwort in einem einfachen „Common Ground” zu suchen, näherten sich die AutorInnen der Frage nach den „Commons” von unterschiedlichen Perspektiven aus und dachten dabei über individuelle Erfahrungen oder kulturelle Zusammenhänge nach.

  • <p><b>DIY Stinkbomben<br /></b><b>Workshop</b> mit Alanna Lynch (Nominierte für den Berlin Art Prize 2018)</p><p>Während dieses Workshops zeigte Alanna Lynch wie sich aus haushaltsüblichen Materialien und Sonne schwefelbasierte Stinkbomben herstellen lassen. Zusammen mit den TeilnehmerInnen diskutierte sie über den Geruchssinn und über das Vermögen von Düften, Raum einzunehmen oder Gefühle hervorzurufen.</p> 04 of 11

    DIY Stinkbomben
    Workshop mit Alanna Lynch (Nominierte für den Berlin Art Prize 2018)

    Während dieses Workshops zeigte Alanna Lynch wie sich aus haushaltsüblichen Materialien und Sonne schwefelbasierte Stinkbomben herstellen lassen. Zusammen mit den TeilnehmerInnen diskutierte sie über den Geruchssinn und über das Vermögen von Düften, Raum einzunehmen oder Gefühle hervorzurufen.

  • <p><strong>Vernissage Party</strong><br /><strong>DJ-Sets</strong> von Chloedees (NTS/UK), Yoni (Terry Radio/USA) und Abnama (REH/DE), Foto: Matthias Voelzke</p> 05 of 11

    Vernissage Party
    DJ-Sets von Chloedees (NTS/UK), Yoni (Terry Radio/USA) und Abnama (REH/DE), Foto: Matthias Voelzke

  • <p><b>Dreaming Trans-futurism and Reality Now<br /></b><b>Talk </b>mit Doireann O’Malley (Nominierte für den Berlin Art Prize 2018), Lou Drago (Autor, Kurator) und Pedro Marum (Kurator, Filmprogrammierer, DJ) von XenoEntitiesNetwork, Elliott Cennetoglu (Lichtgestalter), Pol Merchan (Künstler, Filmemacher), Mateja Hoffman (Fotografin, Stylistin, Performerin)</p><p>Regisseurin Doireann O’Malley sprach gemeinsam mit den Protagonistinnen und Mitarbeiterinnen von<i> Prototypes</i> über die Methoden, Themen, Erfahrungen und Prozesse dieser komplexen Videoarbeit. Hauptfigur Lou Drago zu <i>Prototypes</i>: „Schon in den ersten Sekunden, wenn eine Stimme aus dem Off die vielartigen Zusammenstellungen von Chromosomen aufzählt, die Menschen besitzen können, ist man mit der Absurdität einer Reduktion von Geschlechtern auf ein binäres System konfrontiert. Einige dieser Konstellationen lassen sich nicht in eine limitierte Männlich-Weiblich-Kategorisierung einordnen. Es wird schnell klar, dass sehr viel dazugehört, möchte man die Komplexität von Geschlecht verstehen”.</p> 06 of 11

    Dreaming Trans-futurism and Reality Now
    Talk mit Doireann O’Malley (Nominierte für den Berlin Art Prize 2018), Lou Drago (Autor, Kurator) und Pedro Marum (Kurator, Filmprogrammierer, DJ) von XenoEntitiesNetwork, Elliott Cennetoglu (Lichtgestalter), Pol Merchan (Künstler, Filmemacher), Mateja Hoffman (Fotografin, Stylistin, Performerin)

    Regisseurin Doireann O’Malley sprach gemeinsam mit den Protagonistinnen und Mitarbeiterinnen von Prototypes über die Methoden, Themen, Erfahrungen und Prozesse dieser komplexen Videoarbeit. Hauptfigur Lou Drago zu Prototypes: „Schon in den ersten Sekunden, wenn eine Stimme aus dem Off die vielartigen Zusammenstellungen von Chromosomen aufzählt, die Menschen besitzen können, ist man mit der Absurdität einer Reduktion von Geschlechtern auf ein binäres System konfrontiert. Einige dieser Konstellationen lassen sich nicht in eine limitierte Männlich-Weiblich-Kategorisierung einordnen. Es wird schnell klar, dass sehr viel dazugehört, möchte man die Komplexität von Geschlecht verstehen”.

  • <p><b>MOANEY: A Speculative Proposal for Support Structures<br /></b><b>Panel </b>mit Kate Brown (Kodirektorin von Ashley, Redakteurin bei Artnet), Maurin Dietrich (Autorin, Assistenzkuratorin KW Berlin), Cathrin Mayer (Assistenzkuratorin KW Berlin), Penny Rafferty (Autorin, Kuratorin), Chloe Stead (Autorin, Redakteurin, Kunstkritikerin)</p><p>Gentrifizierung und sozialer Ausschluss sind in Berlin zur Norm geworden. Der Boom experimentierfreudiger Galerien aus den frühen 1990er Jahren ist vorübergezogen, heute sind viele freie Projekte von damals entweder kommerzialisiert oder – von der wirtschaftlichen Plage befallen – sie mussten ganz schließen. Die Berliner Kunstwelt befindet sich in einer Krise und läuft Gefahr, ihre einzigartige, durch ihre Projekträume formulierte Perspektive und ihre lebendige antagonistische Haltung gegenüber der kulturellen Elite und einer populistischen Politik zu verlieren.</p><p>Das Panel zielte darauf ab, dieses Spektakel nicht als Prozess der Trauer um hedonistische Zeiten, sondern als Möglichkeit zum Handeln anzupacken. Rafferty, Mayer und Dietrich legten darin ein Protokoll an, in dem jede Institution, Sammlung und Galerie mitschuldig an dem Zustand der Stadt ist und dazu gezwungen wird, Infrastrukturen der Unterstützung, des Überlebens und der Radikalisierung in der Berliner Kreativszene zu schaffen und zu erhalten. – Penny Rafferty</p><p> </p> 07 of 11

    MOANEY: A Speculative Proposal for Support Structures
    Panel mit Kate Brown (Kodirektorin von Ashley, Redakteurin bei Artnet), Maurin Dietrich (Autorin, Assistenzkuratorin KW Berlin), Cathrin Mayer (Assistenzkuratorin KW Berlin), Penny Rafferty (Autorin, Kuratorin), Chloe Stead (Autorin, Redakteurin, Kunstkritikerin)

    Gentrifizierung und sozialer Ausschluss sind in Berlin zur Norm geworden. Der Boom experimentierfreudiger Galerien aus den frühen 1990er Jahren ist vorübergezogen, heute sind viele freie Projekte von damals entweder kommerzialisiert oder – von der wirtschaftlichen Plage befallen – sie mussten ganz schließen. Die Berliner Kunstwelt befindet sich in einer Krise und läuft Gefahr, ihre einzigartige, durch ihre Projekträume formulierte Perspektive und ihre lebendige antagonistische Haltung gegenüber der kulturellen Elite und einer populistischen Politik zu verlieren.

    Das Panel zielte darauf ab, dieses Spektakel nicht als Prozess der Trauer um hedonistische Zeiten, sondern als Möglichkeit zum Handeln anzupacken. Rafferty, Mayer und Dietrich legten darin ein Protokoll an, in dem jede Institution, Sammlung und Galerie mitschuldig an dem Zustand der Stadt ist und dazu gezwungen wird, Infrastrukturen der Unterstützung, des Überlebens und der Radikalisierung in der Berliner Kreativszene zu schaffen und zu erhalten. – Penny Rafferty

     

  • <p><strong>365 routines</strong><br /><strong>Tanzperformance </strong>mit Nina Kurtela (Nominierte für den Berlin Art Prize 2018)</p><p>Mit <i>365 routines</i> entwickelten die Künstlerin und Tänzerin Nina Kurtela und ihre langjährige Tanzpartnerin Hana Erdman eine Konzeptarbeit, die auf einer einzigen getanzten Phrase basiert: ein kurzes choreografisches Fragment mit Anfang und Ende, acht Schläge lang bei 60 Schlägen pro Minute. Im Laufe eines Jahres schickten sich Kurtela und Erdmann täglich per Handyvideo eine solche Phrase zu. Da beide fast ständig auf Reisen waren, fanden sie sich oft auf verschiedenen Erdhalbkugeln wieder, dabei wurde <em>365 routines</em> zu einer der wenigen Konstanten in ihrem globalem Leben. Kurtela zeigt die hintereinander geschnittenen Videoaufnahmen von <em>365 routines</em> in der vierwöchigen Ausstellung des Berlin Art Prize als große Wandprojektion. Während dieser Veranstaltung performte sie die projizierte Choreografie life in der Videoinstallation.</p> 08 of 11

    365 routines
    Tanzperformance mit Nina Kurtela (Nominierte für den Berlin Art Prize 2018)

    Mit 365 routines entwickelten die Künstlerin und Tänzerin Nina Kurtela und ihre langjährige Tanzpartnerin Hana Erdman eine Konzeptarbeit, die auf einer einzigen getanzten Phrase basiert: ein kurzes choreografisches Fragment mit Anfang und Ende, acht Schläge lang bei 60 Schlägen pro Minute. Im Laufe eines Jahres schickten sich Kurtela und Erdmann täglich per Handyvideo eine solche Phrase zu. Da beide fast ständig auf Reisen waren, fanden sie sich oft auf verschiedenen Erdhalbkugeln wieder, dabei wurde 365 routines zu einer der wenigen Konstanten in ihrem globalem Leben. Kurtela zeigt die hintereinander geschnittenen Videoaufnahmen von 365 routines in der vierwöchigen Ausstellung des Berlin Art Prize als große Wandprojektion. Während dieser Veranstaltung performte sie die projizierte Choreografie life in der Videoinstallation.

  • <p><b>How to breathe in a bubble?</b><b><br /></b><b>Experimentelles Panel zur Stadtentwicklung </b>mit Marco Schmitt (Performancekünstler und systemischer Coach), Paul Sochacki (Künstler, Graphic Recording), Martin Schwegmann (Stadtforscher und Atelierbeauftragter des bbk), Zoe Claire Miller (Künstlerin, Mitgründerin Berlin Art Prize, Sprecherin bbk berlin), Andreas Krüger (Belius GmbH),  Alexandra von Stosch (Artprojekt Unternehmensgruppe), Cornelia Wagner (Oranostra Verbund), Sandra Meireis (freie Architekturtheoretikerin), MdA Katalin Gennburg (Sprecherin für Stadtentwicklung, Tourismus und Smart City, Die Linke), Sven Lemiss (Geschäftsführung BIM)</p><p><i>“Everything is gentrification now” but Richard Florida isn’t sorry</i>. Die Stadt wird teurer und enger, manche gewinnen daraus, andere verlieren. Marco Schmitt möchte an diesem Abend den sozioökonomischen Komplex von Gentrifizierung am Beispiel von Kreuzberg mit Beteiligten der Kunst, Politik und Bauwirtschaft in einer von ihm entwickelten Methode des COA CHING entwirren. Dabei will er von Betroffenen und Verantwortlichen gleichsam in Erfahrung bringen, welche (moralischen) Handlungsspielräume möglich sind, wenn der urbane Raum von Preisdruck und Knappheit eingeholt wird.</p> 09 of 11

    How to breathe in a bubble?
    Experimentelles Panel zur Stadtentwicklung mit Marco Schmitt (Performancekünstler und systemischer Coach), Paul Sochacki (Künstler, Graphic Recording), Martin Schwegmann (Stadtforscher und Atelierbeauftragter des bbk), Zoe Claire Miller (Künstlerin, Mitgründerin Berlin Art Prize, Sprecherin bbk berlin), Andreas Krüger (Belius GmbH),  Alexandra von Stosch (Artprojekt Unternehmensgruppe), Cornelia Wagner (Oranostra Verbund), Sandra Meireis (freie Architekturtheoretikerin), MdA Katalin Gennburg (Sprecherin für Stadtentwicklung, Tourismus und Smart City, Die Linke), Sven Lemiss (Geschäftsführung BIM)

    “Everything is gentrification now” but Richard Florida isn’t sorry. Die Stadt wird teurer und enger, manche gewinnen daraus, andere verlieren. Marco Schmitt möchte an diesem Abend den sozioökonomischen Komplex von Gentrifizierung am Beispiel von Kreuzberg mit Beteiligten der Kunst, Politik und Bauwirtschaft in einer von ihm entwickelten Methode des COA CHING entwirren. Dabei will er von Betroffenen und Verantwortlichen gleichsam in Erfahrung bringen, welche (moralischen) Handlungsspielräume möglich sind, wenn der urbane Raum von Preisdruck und Knappheit eingeholt wird.

  • <p><strong>Preisverleihung</strong></p><p>Am 28. September wurden in einer feierlichen und öffentlichen Verleihung die drei GewinnerInnen des Berlin Art Prize bekanntgegeben, Foto André Wunstorf</p> 10 of 11

    Preisverleihung

    Am 28. September wurden in einer feierlichen und öffentlichen Verleihung die drei GewinnerInnen des Berlin Art Prize bekanntgegeben, Foto André Wunstorf

  • <p><strong>Afterparty Finissage</strong></p><p>mit DJ-Sets von Judith Grasser, Rugilė, Walter Daniel und Marlene Stark auf Einladung von Superposition, Foto: André Wunstorf</p> 11 of 11

    Afterparty Finissage

    mit DJ-Sets von Judith Grasser, Rugilė, Walter Daniel und Marlene Stark auf Einladung von Superposition, Foto: André Wunstorf